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Der Börsenkurs – finanzmathematisches Konstrukt oder undurchsichtiger Mechanismus?

Der Börsenhandel und die Aktienkursentwicklung haben seit jeher sowohl fasziniert, als auch abgeschreckt, Reiche und Arme zugleich gemacht. Doch welcher Mechanismus steckt eigentlich hinter den ominösen Kurszahlen und lassen sich diese eigentlich auch prognostizieren? Welches System hinter den Börsenkursen steckt und wie diese auf den Finanzmärkten der Welt ermittelt werden, soll im Folgenden ermittelt werden.

Angebot und Nachfrage – die kapitalistischen Grundprinzipien des Aktienhandels

Wie in jeder anderen kapitalistischen Wirtschaft auch, folgt der Börsenhandel dem Grundprinzip, dass die verschiedenen Interessen von Akteuren durch Angebot und Nachfrage zum Ausgleich kommen sollen. So wird auch die Aktie als knappes Gut angesehen, welches nicht jeder Akteur gleichzeitig und vor allem nicht unter jeglichen Bedingungen besitzen kann. Als erstes wird daher ein Maß benötigt, welches auch auf sehr großen Märkten bestimmt, unter welchen Bedingungen ein Transaktionsgeschäft, also die Übergabe einer angebotenen Aktie zu einem nachfragenden Akteur, stattfindet. Da in kapitalistischen Systemen grundsätzlich der Preis das Ausgleichsmaß zwischen Angebot und Nachfrage darstellt, hat sich schließlich der Kurswert als ein solches Maß für Aktien durchgesetzt.

Wie entsteht der Kurs nun genau?

Wenn der Kurs die Bedingungen für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage abgibt, stellt sich als nächstes die Frage, wie der Aktienkurs zu einer bestimmten Situation mathematisch genau ermittelt wird. Dabei ist davon auszugehen, dass zu jeder Zeit eine bestimmte Menge an Nachfragern besteht, die zu unterschiedlichen Preisen ein Papier erwerben würden, sowie eine bestimmte Menge an Aktienbesitzern, die zum selben Zeitpunkt zu verschiedenen Preisen verkaufen würden. Jeder Aktienmarkt orientiert sich anschließend an dem Grundsatz, dass der Markt vollständig zu räumen ist, d.h. dass kein Überangebot und auch keine Übernachfrage existieren dürfen. Schließlich wird nun der Preis ermittelt, zu dem eine Gleichheit zwischen Anbietern und Nachfragern herrscht, d.h. es wird ein Preis ermittelt, zu dem genauso viele Besitzer ihre Aktie verkaufen würden, wie Nachfrager zu diesem Preis bestehen. Dieser Preis wird dann zum aktuellen Kurswert.

Die Börsen – Orte der Kursermittlung

Wie auch im Warenhandel ist für den Aktienhandel ein Ort notwendig, an dem Nachfragen und Angebote gesammelt und schließlich zum Ausgleich kommen. Die weltweit ansässigen Börsen fungieren schließlich als solche Marktplätze, an denen der Preisbildungsmechanismus stattfinden kann.

Mit der Valovis – Bank – Polo – MasterCard finanziellen Spielraum genießen

Kreditkarten sollten im Wesentlichen eine weltweite Akzeptanz genießen, Flexibilität bei allen Finanztransaktionen und finanzielle Unabhängigkeit aufweisen, ein hohes Maß an Sicherheit bieten sowie daneben kostenlos und gebührenfrei sein. Gesellen sich anderweitige Zugaben wie beispielsweise eine attraktive Verzinsung auf das Guthaben sowie flexible Rückzahlungsmodalitäten bei der Inanspruchnahme des Kreditrahmens hinzu, wäre es das perfekte bargeldlose Zahlungsmittel. Die Valovis – Bank – Polo – MasterCard Kreditkarte vereint all diese Kriterien und avanciert daher sicherlich zu einer der beliebtesten Kreditkartenformen. Die Karteninhaber genießen bei dem Einsatz der Polo MasterCard Kreditkarte daneben einen großzügig bemessenen finanziellen Spielraum, sowie diverse andere Vorzüge, von denen die Kunden profitieren werden.

Die Vorzüge der Valovis – Bank – Polo – MasterCard

Die Valovis – Bank – Polo – MasterCard bietet den Inhabern eine Reihe von Vorteilen, die man von einer modernen Kreditkarte naturgemäß zu erwarten hat wie zum Beispiel

  • Lukrative Guthabenverzinsung von bis 1,75% (und Zinseszins Effekt)
  • Keine jährlichen Gebühren (permanent)
  • Einfache Abrechnung über das Girokonto
  • Moderate Teilrückzahlungsoptionen
  • Weltweite Akzeptanz ( über 32 Millionen Akzeptanzstellen)
  • Bis zu vier Wochen zinsfreies Zahlungsziel (bei Inanspruchnahme eines Kredits)

Wichtige und wissenswerte Informationen zu der Valovis – Bank – Polo – MasterCard erhält man ergänzend bei einem Besuch des Online Portals http://www.tagesgeld.info/tagesgeld/valovis-bank-polo-mastercard/. Unter den gleichen attraktiven Konditionen ist zudem auch eine Partnerkarte erhältlich, so dass man die Vorzüge gleich doppelt genießen kann. Inhaber der lukrativen Kreditkarte sowie der Partnerkarten können darüber hinaus auf Anfrage und nach erfolgreicher Bonitätsprüfung den Verfügungsrahmen erhöhen, so dass auch für eine außergewöhnliche Reise oder ein unvorsehbares Ereignis ein ausreichender finanzieller Spielraum vorhanden ist.

Wissenswertes und Nützliches

Zur Absicherung im Todesfall oder bei Arbeitslosigkeit können die Karteninhaber zu einem günstigen Tarif eine Kredit – oder Restschuldversicherung abschließen. Tritt der Eventualfall ein, so leistet die Gesellschaft im Sinne der zuvor getroffenen Vereinbarungen, so dass die Nutzer der Karte und deren Angehörige entsprechend abgesichert sind.

Börsenplätze im Ausland

Die Börsenplätze in New York

New York hat gleich mehrere wichtige Börsenplätze auszuweisen: die New York Stock Exchange (NYSE), die New York Mercantile Exchange (NYMEX) sowie die National Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ). Als die “Königin der Börsen” gilt hierbei die altehrwürdige NYSE, seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sie die Rolle der Leitbörse inne. (Da sie im Übrigen in der Wall Street liegt, wird sie umgangssprachlich auch so bezeichnet). Sie ist nach wie vor das wichtigste Zentrum für die weltweite Börsenentwicklung. Der wichtigste amerikanische Aktienindex ist der Dow Jones Industrial Average (DOW, DJIA). Dieser umfasst dreißig der großen US-Aktien und ist weltweit der bekannteste Index. Daneben gibt es noch weitere wie beispielsweise den NASDAQ (im Bereich der Technologie), den Dow Jones Transportation Index (DJTA, im Transportbereich) oder den Dow Jones Utilities Index (DJUA, für Versorgerwerte).

Die Börse in Tokio

Die Börse in der größten Metropolregion der Welt zählt ebenfalls zu den wichtigsten Börsenplätzen weltweit. Wichtige Indizes sind hier der Nikkei 225 (umfasst 225 der wichtigsten Aktienwerte), der TOPIX 100 sowie der TOPIX Core 30. Japan wurde erst in den achtziger Jahren zur Weltwirtschaftsmacht, bedingt vor allem durch seine Autoproduktion und Audiogeräte. Auch die Börse, der Kabuto Cho, hat sich mittlerweile zur Nummer Zwei nach der Wall Street entwickelt. Allerdings hat der Nikkei-Index im Laufe der Jahre, bedingt auch durch die Rezession Japans in den neunziger Jahren, seit 1989 einen kräftigen Kursverfall verzeichnen müssen.

Die Börsen in London

Die Börse in London ist der älteste noch bestehende Börsenplatz der Welt. Gegründet bereits 1750, war die “London Stock Exchange” lange der wichtigste Handelsplatz auf der Welt, bedingt durch die wirtschaftliche und politische Bedeutung des Königreiches. Dies änderte sich nach dem Ersten Weltkrieg und heute ist London in etwa gleichbedeutend mit Frankfurt. Der wichtigste Londoner Aktienindex ist der FT-SE 100 (Financial Times Stock Exchange Index). Zudem gibt es in der britischen Hauptstadt noch zahlreiche weitere Terminbörsen wie u.a. die London International Financial Futures and Options Exchange (LIFFE) oder die London Metal Exchange.

Börsenplätze in Deutschland

Die Frankfurter Börse ist natürlich die bekannteste deutsche Börse. Insgesamt gibt es jedoch noch einige weitere Wertpapierbörsen in Deutschland. Im Folgenden soll eine Auswahl näher vorgestellt werden.

Die Frankfurter Börse

Sie ist die wichtigste und die bekannteste Börse in Deutschland: die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB). Die FWB ist einer der führenden Handelsplätze für Anleihen und Aktien weltweit. Betreiber und Träger die die Deutsche Börse AG. Sie umfasst zudem die elektronischen Handelsplattformen EUREX und Xetra. Diese wickeln mittlerweile einen Großteil (ca. 95 Prozent bei dem Handel mit deutschen Aktien) ab. Allein die elektronische Börse Xetra verbucht hier über 80 Prozent der deutschen Handelsumsätze im Aktienhandel. An der Terminbörse EUREX hingegen können Futures sowie Optionen gehandelt werden. Das Handelsvolumen betrug in den letzten Jahren durchschnittlich mehr als zwei Milliarden Kontrakte.

Die Stuttgarter Börse

Mit einem durchschnittlichen Orderanteil von knapp 35 Prozent im deutschen Parketthandel zählt die Stuttgarter Börse zu den wichtigsten Handelsplätzen in der Bundesrepublik. Besondere Bedeutung kommt dem Handel mit derivativen Wertpapieren zu. Das Handelsvolumen betrug im vergangenen Jahr mehr als 100 Milliarden Euro.

Die BÖAG Börsen AG – Wertpapierbörsen in Hamburg und in Hannover

Die beiden Wertpapierbörsen in Hamburg sowie in Hannover werden gemeinsam von der BÖAG Börsen AG betrieben. Zwar spielen diese beiden Handelsplätze in der deutschen Börsenlandschaft eine eher geringe Rolle, sie besitzen jedoch im Bereich des Handels mit Fonds eine Führungsposition. Der Marktanteil beider Börsen an gehandelten Indexfonds betrug in den letzten Jahren rund 45 Prozent. Die Börsen AG liegt der Größe nach gesehen auf dem dritten Platz hinter Frankfurt und Stuttgart.

Die Berliner Börse

Auch die deutsche Hauptstadt verfügt über eine Regionalbörse. Zwar hat sich der Umsatz im Bereich des Aktienhandels zuletzt rückläufig entwickelt, der Umsatz bei den festverzinslichen Wertpapieren konnte jedoch gesteigert werden. Das Handelsvolumen lag somit bei knapp 80 Milliarden Euro. Eine Besonderheit der Börse in Berlin ist das Segment Equiduct. Hier können Marktteilnehmer ihre eigenen Handelsparameter definieren.

Die Börse in München

Die Börse in der bayerischen Landeshauptstadt gehört ebenfalls zu den kleineren Handelsplätzen in Deutschland. Hier gibt es jedoch ebenfalls ein elektronisches Handelssystem mit den Namen MAX-ONE, das ähnlich wie Das Frankfurter Xetra funktioniert. In München kann ebenfalls mit Aktien, Fonds und Renten gehandelt werden. Auch das Börsensegment M:access ist zu erwähnen, welches vor allem für mittelständische Unternehmen entworfen wurde. Um gelistet zu werden, müssen die Unternehmen sehr hohe Tranzparenzstandards erfüllen.

Liniencharts und die Möglichkeiten deren Analyse

Was ist ein Linienchart?

Diese wohl populärste Form der Abbildung von Kursverläufen stellt anhand der Zeitachse die jeweiligen Schlusskurse in einem festgelegten Intervallrythmus dar. Beispielsweise können bei der Darstellung der Kursentwicklung im Laufe eines Kalenderjahres die jeweiligen Schlusskurse der einzelnen Handelstage festgehalten werden, wobei ein Handelstag ein Intervall darstellt. Die sich hieraus ergebende Linie dient der einfachen Veranschaulichung des Kursverlaufs.
Diese Form der Darstellung zeichnet sich insbesondere durch die Vereinfachung der Wertentwicklung aus. Anders als beispielsweise beim komplexen Candlestick-Chart werden innerhalb der einzelnen Intervalle keine Trends oder Entwicklungen dargestellt. Hierdurch lässt sich die Zeitspanne, die dargestellt werden soll, beliebig variieren. Unabhängig davon, ob ein einzelner Handelstag oder der Kursverlauf er letzten zehn Jahre angezeigt wird, bleibt der Linienchart übersichtlich und leicht verständlich.

Möglichkeiten zur Analyse eines Liniencharts

Der Linienchart dient im Rahmen der Chartanalyse insbesondere dem Erkennen charakteristischer Verläufe. Auch lassen sich gegebenenfalls konkrete Chartformationen ausmachen. Durch die, je nach Strukturierung der Intervalle, mehr oder weniger zusammenfassende Darstellung, können bestimmte Aufwärts-, Seitwärts- oder Abwärtstrends herausgestellt und die Kursentwicklung in verschiedene Abschnitte gegliedert werden. Beispielsweise kann das Extrahieren von Trendkanälen dazu dienen, langfristige positive Zeitverläufe im Kurs abzubilden, auch wenn im gleichen Zeitabschnitt einzelne kurzfristige Abwärtsbewegungen stattfanden.
Der Linienchart kann darüber hinaus durch die Definierung von so genannten Formationen der Prognose künftiger Kursentwicklungen dienen. Hierbei werden grafisch interpretierbare Kursmuster aus dem jüngeren Chartverlauf herausgestellt. Typische Beispiele sind Mehrfachtiefs, die auf eine Unterstützungslinie hinweisen, deren Durchbrechen nach unten gegebenenfalls als unwahrscheinlich einzuschätzen ist und von einer positiven Entwicklung ausgegangen wird. Das Gegenteil sind Mehrfachhochs, die auf eine Widerstandslinie hinweisen, deren Durchbrechen nach oben als unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

Kritik zum Linienchart

Liniencharts gelten aufgrund der fehlenden Darstellung der Kursentwicklung innerhalb der einzelnen Intervalle als die wohl ungenaueste Chartform. Für die exakte Darstellung und Analyse kürzerer Zeiträume sind Balken- oder Candlestick-Charts besser geeignet. Aufgrund ihrer Übersichtlichkeit, leichten Verständlichkeit und der Darstellbarkeit auch sehr langer Zeitabschnitte sind sie dennoch als unerlässlich für die Chartanalyse und allgemeinverständliche Kursverlaufsabbildung einzuschätzen.